Kirchen in Schöneiche
Evangelischer Kindergarten "Die Orgelpfeifen"
Dorfaue 27
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aktualisiert 10.03.2017
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Kindergarten-Startseite 
mit aktuellen Terminen und Kontaktinfo
  "Vom Werden und Wachsen eines Traumes"
Sommer 2002: Erweiterungsbau eingeweiht
  "Stiefmütterchen im Wald"
2003: Mehr aus dem Leben der Waldgruppe

Im alten Ortskern bietet unser neu konzipiertes Gebäude Platz für 50 Kinder im Alter von 2 bis 7 Jahren.
Das Gebäude:  Bildergalerie   Kurzbeschreibung
Ziel unserer Kindergartenarbeit ist es, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, die von Vertrauen, Wärme und Geborgenheit bestimmt ist. Dazu gehört ein geregelter Tagesablauf, der sowohl Haus- und Pflegearbeiten als auch künstlerische und handwerkliche Tätigkeiten einschließt. Sie finden ihre Höhepunkte in der Gestaltung der Jahreszeitenfeste und Projekte.

Struktur unserer täglichen Gemeinschaft  
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Kontakt  

Nachrichten
 
Termine 2017
Feste
16. April Osterfest in der Kirchgemeinde und Osterfrühstück ab 9:00 Uhr im Kindergarten
18. April kleines Osterfest im Kindergarten
6. Juni Pfingstausflug mit allen Kindern – bei schönem Wetter
8. Juli Wir feiern das Sommerfest
Vom 14. zum 15. Juli möchten wir alle Vorschulkinder zum Übernachten in den Kindergarten einladen.
3. September Einladung zum Einschulungsgottesdienst
18. November feiern wir das Martinsfest mit der kath. Gemeinde und dem Theresienheim.
3. Dezember Wir laden herzlich zum Familiengottesdienst zum 1. Advent ein.
22. Dezember Wir laden ein zum Adventsgärtlein

Schließzeiten
26. Mai Brückentag
24. Juli–11. August Sommerschließzeit
Am 30. und 31. Oktober feiern wir das Reformationsjubiläum und deshalb bleibt der Kindergarten geschlossen.
23. Dezember 2017–1. Januar 2018 Weihnachtsschließzeit

Ein ganz besonderes Geschenk Anfang Januar 2013
Herr Dr. Schirmer, stellv. Leiter der Entwicklungsgesellschaft  Stienitzsee GmbH und Frau Harlfinger kommen in den Kindergarten, das Geheimnis zu lüften Zum Fest der Heiligen Drei Könige gab es eine große Überraschung im Kindergarten. Herr Dr. Schirmer, stellv. Leiter der Entwicklungsgesellschaft Stienitzsee GmbH und Frau Harlfinger enthülen die Windmühle, ein Geschenk der Entwicklungsgesellschaft Stienitzsee GmbH Diese herrliche Windmühle haben Männer, im Rahmen einer MAE, in ihrer internen Holzwerkstatt mit viel Liebe zum Detail gebaut. Herzlichen Dank! Ausführlicher lesen Sie hier: Das besondere Geschenk

Am 21. Februar 2012 verwandelte sich der Kindergarten in einen großen Zirkus. Herzlichen Dank an das Kindergartenteam für diesen wunderschönen Tag.
Text und die Bilder: Gitarre Berta

Kind mit Hund

Am 13. Oktober 2011 hatte der Kindergarten Hundebesuch. Mit einigen Bildern kam folgender Gruß:
„Ich glaube unser Besuch hat viel Spaß gebracht und es würde mich freuen, wenn Sie wieder mal an uns denken würden.
Mit freundlichen Grüßen
Karin Kopsch mit Arlett“

und hier die Bilder: Bilder vom „Hundebesuch“

Ausflug der Vorschul-Indianer zu den Wasserbüffeln in Hirschfelde, nahe Werneuchen
Endlich war es soweit, der von uns lang ersehnte Ausritt zu den Wasserbüffeln auf dem Bauernhof, fand am 25.05.2011 statt...
ü Für die ausführliche Schilderung dieses Ausfluges folgen Sie bitte diesem Link:
kleines Gruppenbildeine erheiternde Schilderung des Ausfluges
Die Bilder dieses Ausfluges können Sie sich hier Anschauen: Bilder Hirschfelde

Der Nikolaus Mit großer Spannung und Freude erwarteten die Kinder am 6. Dezember 2010 den Nikolaus. Mit ihm spielten sie die Legende vom heiligen Nikolaus und dann waren doch tatsächlich all die kleinen Kinderschuhe mit Leckereien gefüllt. Linus hatte doch recht als er anschließend meinte: "Der Nikolaus ist ja wirklich ein guter Mann, dem ich nicht genug danken kann." Dank auch an alle Helfer!

Ein kleines Stück Abenteuer 2010

Letztes Frühjahr - wir standen in einer kleinen Gruppe - träumten wir, wie schön es wäre, eine Klettergelegenheit im Kindergarten zu haben. Und Peter Berger stand dabei. Ganz nebenbei erklärte er, eine bauen zu können. Der Einwand, das wäre aber zu viel Arbeit, schreckte ihn nicht ab. Und so war die Idee geboren.
Klettergerätetaufe Peter schaute sich Spielplätze an, machte Pläne, diskutierte mit uns Erzieherinnen, was so eine Kletterlandschaft alles beinhalten sollte. Schließlich war alles vorbereitet. Doreen Dünzl-Klamann beantragte für den Bau Geld für die Materialien beim Bürgermeister und eine SAM-Stelle. Gerd Sponholz wurde uns "zugewiesen" und wurde Peters rechte Hand. Jetzt ging es in den Wald Robinienstämme sägen. Viele Eltern waren dabei und halfen. Der Bauhof brachte uns die Stämme in den Kindergarten. Im Kindergarten halfen wieder viele Eltern beim Abschälen der Rinde. Der eigentliche Spielplatzbau konnte beginnen. Ca. 10 Monate arbeiteten die beiden Männer - Peter und Gerd - unermüdlich am Bau. Einen groben Plan gab es: Es sollten vier Türme entstehen, verbunden durch die unterschiedlichsten Brücken, eine Rutsche, ein Kletternetz, eine Rutschstange. Ihrer Phantasie ließen sie freien Lauf. Oft standen wir mit den Kindern am Bauzaun, um den Bauarbeiten - dem Sägen und Hämmern, Schrauben und Klopfen - zuzusehen.
die Abenteurer Und wir sahen, wie alles wuchs und gedieh, wie es größer und schöner wurde. Aber der Arbeitsumfang war enorm. Unsere Geduld wurde hart auf die Probe gestellt. Auch der lange Frost im vergangenen Winter unterbrach die Arbeiten. In der Sommerschließzeit war es dann soweit. Die Kletterlandschaft war fertig. Der Boden musste noch durch Fallkies ersetzt werden. Wieder halfen die Eltern. Aber auch die Straßenarbeiter der Dorfaue kamen mit Baggern zu Hilfe. Als Dank luden wir sie zu einem Frühstück mit Ständchen ein.
Was nach dieser Zeit entstand, übertraf all unsere Vorstellungen. Die Vielfalt der Klettermöglichkeiten ist beeindruckend. Selbst die Kleinsten im Kindergarten entdecken immer wieder neue Möglichkeiten, Wege zu bewältigen. Die großen Kinder haben einen extra Turm - die Brücke zu diesem Turm ist für die kleineren (fast) nicht zu bewältigen. So haben die Großen dort ein wenig Ruhe. Am gemütlichsten ist es aber, dort oben bei Regenwetter mit der ganzen Gruppe Geburtstag zu feiern. Die Kleinen dagegen fanden es am lustigsten, mit der Matschhose bei Regenwetter die Rutsche herab zu sausen. So haben wir seit der Eröffnung jeden Tag ein neues Abenteuer auf unser Kletterlandschaft.
der Spielplatz Ein kleines Einweihungsfest haben wir schon gefeiert. Ein großes Dankeschönfest für alle fleißigen Helfer steht noch aus. Den Termin geben wir dann über die Aushänge bekannt und laden alle Neugierigen ein, zu schauen und zu staunen, was hier bei uns entstanden ist.
Ein Klettergerüst mit so viel Liebe zum Detail ist nicht bezahlbar. Das ist wohl nur durch ehrenamtliches Engagement denkbar. Allen beteiligten Helfern - ob praktischer oder finanzieller Art oder auch mit Gedanken und bürokratischer Hilfe - herzlichen Dank.
Der größte Dank aber gilt Peter und Gerd.
In der Hoffnung, keinen fleißigen Helfer vergessen zu haben
Annette Gölling

und hier gibt es weitere Bilder: Galerie Klettergeräte
Vom 27. und 28. Mai 2009: Schon seit Tagen war die Neugierde der Kinder geweckt – ein Boot lag noch gut versteckt unter einer Plane vor dem Haus.
Leo erzählte begeistert, dass seine Eltern kommen und dass das Boot zum Spielen gedacht ist.

Am Mittwochnachmittag wurde die Erde ausgeschaufelt, viele Kinderhände packten fleißig zu und gruben eifrig mit.

Am Donnerstagvormittag bei echtem Bootswetter (Regen und Sonne) wurde das Boot hineingehoben und anschließend die Erde ringsherum wieder aufgefüllt. Noch während des Grabens eroberten Piraten das Boot, es wurde der Anker gelichtet, Segel gezogen und das Boot gesteuert.

Ein herzliches Dankeschön an Familie Zellmer für die Bereicherung unseres Spielplatzes!
Öfter machen wir Ausflüge:
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Impressionen vom Mittelalte
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fest 2007
                 Frühere Bilder – drinnen • draußen • Ausflüge • Arbeitseinsätze
 

Struktur unserer täglichen
Gemeinschaft:

Vom Öffnen des Kindergartens um 6 Uhr bis zum Morgengruß um 8.15 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit, in Ruhe in den Tag zu finden. Der Kindergarten bietet ihnen Rückzugsmöglichkeiten, viel Freiraum für kreatives Spielen z.B. durch Tücher, Natur- und Baumaterial, Zeit zum Erzählen und Gestalten. Entsprechend den aktuellen Spielsituationen der Kinder treffen die Mitarbeiter(innen) eine sorgfältige Auswahl der Spielangebote und Bücher.

In den täglichen Liedern, Tänzen, Spielen und Geschichten erleben die Kinder in Gemeinschaft den Jahresrhythmus, der auch geprägt ist vom Kirchenjahr mit seinen Festen und Traditionen.

Um 8.30 Uhr frühstücken die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieher(inne)n in ihrer Gruppe. Einmal in der Woche nehmen die Kinder ein vom Kindergarten zubereitetes Frühstück ein. In unregelmäßigen Abständen backen die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen Brot  und Kuchen in unserem Backofen.

In der Zwergengruppe und in der Wichtelgruppe bieten wir den jüngsten Kindern entsprechende Spiel-, Bastel- und Bewegungsangebote,  einmal wöchentlich auch im Wald oder im Schlosspark.

Zwei Erzieherinnen orientieren sich in ihrer wöchentlichen Planung an den Interessen und Bedürfnissen der 3- bis 6-jährigen Kinder der Bienengruppe. Regelmäßig wiederkehrende Gemeinschaftsangebote sind z. B.: • rhythmisch-musikalisches Tun • sportliche Betätigung • Erleben in der Natur • Erzählen und Spielen von Märchen und Geschichten • kreatives und handwerkliches Gestalten.

Die Kinder unserer Waldgruppe, begleitet von zwei Erzieher(inne)n, ziehen ausgerüstet mit wetterfester Kleidung und Rucksack an 3 Tagen der Woche von 9 bis 11.45 Uhr in den Wald. Dort erleben sie unmittelbar die Natur in den unterschiedlichen Jahreszeiten. Sie wird zum wichtigsten "Spielkamerad". Der Grundgedanke ist, dass sich Kinder im gemeinsamen und pädagogisch angeleiteten Umgang mit typischen altersgemäßen Lebenssituationen die nötigen Kompetenzen aneignen, um dadurch Selbstständigkeit und Selbstvertrauen auch zur Bewältigung künftiger Lebenssituationen zu erwerben. Die Ruhe, der große Raum, das Erleben von Stille und die Bewegung werden als Bereicherung empfunden.

Es ist uns wichtig, das Mittagessen in einer gepflegten Atmosphäre einzunehmen, die zu Tischgesprächen einlädt und das Gruppenerleben vertieft. Das Essen wird nach dem Prinzip der Vollwertigkeit zubereitet. Obst und Gemüse werden auch am Vormittag in jeder Gruppe zubereitet und angeboten. Ungesüßte Getränke stehen den Kindern jederzeit zur Verfügung.

Zwei Erzieher(innen) versuchen durch Erzählen und Singen den Kindern die nötige Ruhe zum Schlafen zu geben. Die ältesten Kinder entspannen sich bei einer Geschichte im Garten oder Gruppenraum.

Am Nachmittag nehmen die Kinder eine vom Kindergarten zubereitete Mahlzeit ein und spielen gemeinsam im Garten oder im Haus.

Da der Kindergarten als familienergänzende Einrichtung arbeitet, ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern für uns selbstverständlich.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Evangelischer Kindergarten
Dorfaue 27
15566 Schöneiche
Tel. (030)6498082
Leiterin: Doreen Dünzl-Klamann


 



Ausflug zum Dom

In den letzten Tagen vor dem 11. Mai 2004 herrschte große Aufregung bei Kindern und Eltern der Vorschulgruppe: Bald sollte die Fahrt zum Dom stattfinden. Am Montag erzählte Peter den Kindern vom Dom und zeigte Fotos. Für Benjamin war besonders beeindruckend, dass Peter als Kind den vom Krieg zerstörten Dom gesehen hatte. 
Voller Vorfreude und Spannung trafen die Kinder am Dienstagmorgen im Kindergarten ein. Frau Wittmann, Sabine und Peter begleiteten die aufgeregte Kinderschar.
Die Fahrt mit der Straßenbahn war schon Gewohnheit, aber die Freude der Kinder groß, als die Bahn durch den Wald rauschte. Kaum waren wir in der S-Bahn, musste die Aufregung mit Essen und Trinken gedämpft werden. Bekannte Orte, wie Forum und Wuhlheide, aber auch die schrägen Häuser wurden aufgeregt kommentiert. Nach dem Umsteigen im Ostbahnhof erblickten wir schon bald den Fernsehturm, und kurz darauf entdeckte Nele zuerst den Berliner Dom. Vor der Kirchentür mussten sich die Kinder erneut stärken, und nach einer kurzen Wartezeit gingen wir in den Dom und – staunten: so eine prächtige Kirche, so gewaltig groß! Bald darauf kam unser Führer, ein Organist, und wir schauten gemeinsam zur Kuppel. Alle Kinder unseres Kindergartens könnten sich übereinander aufstellen, erst dann wäre die Kuppel erreicht. 
Die prächtige und große Orgel hatten die Kinder schon vorher entdeckt. Doch wer konnte erkennen, wer darauf – in Holz geschnitzt – abgebildet war? Wir gingen näher heran: Es war David, von dem in der Bibel erzählt wird. Paul wusste, dass David gegen Goliath gekämpft hatte. Aber warum war er mit einer Harfe abgebildet? Der Organist berichtete uns vom König Saul: Dieser war schon etwas krank, und wenn er aufgeregt wurde, hat David mit der Harfe gespielt und der König wurde ruhig. Aber woran erkennt man einen König? Die Kinder schauten genauer hin und erkannten das Zepter als Zeichen der Macht. Wir entdeckten die Engel um die Orgel und auch die Brüllaffen.
Nun war es soweit: Wir stiegen eine Treppe herauf und konnten die Orgel von Nahem sehen, die kleine und die große. Doch an beiden wird nicht direkt gespielt. Man kann ja nicht von einer Orgelpfeife zur nächsten laufen. Deshalb gibt es eine Maschine, ähnlich wie unsere Lunge, wo wir auch Luft holen. Der Organist spielte uns den tiefsten Ton vor: Er war nur als Brummen zu vernehmen. Die Kinder fassten mit den Händen an die kleine Orgel: Man konnte den Ton mit den Händen fühlen. Danach spielte er uns den höchsten Ton vor: Er war so hoch wie ein Bohrer beim Zahnarzt. Mit den tiefen Tönen zeigte uns der Organist, wie die Orgel allmählich lauter wird und die große Kirche füllt: Ein Gewitter wurde immer lauter. 7000 Pfeifen hat diese Orgel!
Danach spielte er uns eine Melodie vor und ließ uns raten, was es für ein Instrument sei: Es war das Fagott aus "Peter und der Wolf". Wir hörten auch die Geigen, das Glockenspiel und anderes mehr. Nur das Klavier kann man nicht spielen, doch dafür hat die Orgel einen eigenen, schönen Klang.
Nach dieser kurzweiligen Orgelführung gingen wir zu den Sarkophagen. Unser Führer zeigte uns einen Sarkophag von einem Mann, der mit einem Adler geschmückt war, und den einer Frau, der mit einem Schwan verziert war. Aber warum gerade Adler und Schwan? Der Adler steht für den Kampf und den Sieg. Er steigt hoch in den Himmel und jagt blitzschnell die Beute – deshalb wurde dieses Symbol für den Mann gewählt. Der Schwan ist ein großer, prächtiger Vogel, der laufen, schwimmen und fliegen kann, gleichzeitig aber auch die Jungen aufzieht und behütet. Eine Umfrage unter den Kindern zeigte, dass die Aufgaben der Mütter heute ähnliche sind... 

Anschließend gingen wir zur Gruft herunter: 100 Särge sind zu sehen. Die Kinder schauten und staunten und erkannten schnell, dass diese kleinen Särge von Kindern sind. Neugierig fragten sie, wie alt die Kinder geworden sind. Eines lebte gar nur einen Tag und hatte nicht einmal einen Namen.
Nach der dringend nötigen Toilettenpause stiegen wir in den 2. Stock und schauten uns ein Modell des Doms und Fotos von der Zerstörung und dem Aufbau des Domes an. Die Dame und der Herr an der Kasse hatten eindringlich vor der Besteigung der Kuppel gewarnt und hatten wohl Angst, dass die Kinder die 270 Stufen nicht schaffen und auch nicht ausreichend sehen könnten. So verzichteten wir schweren Herzens auf die Besteigung und vertrösteten die Kinder mit dem Hinweis auf die Eltern. Einige Kinder waren auch schon erschöpft. So gingen wir nochmals durch die Gruft und verließen den Dom. Nicht weit entfernt gab es das heißersehnte Mittagspicknick. Spatzen, Tauben und sogar ein Star pickten die Brotkrummen, die die Kinder ihnen zuwarfen.
Neben unserem Rastplatz spielten drei Musikanten mit Tuba und Hörnern eine Abschiedsmusik, ehe wir uns auf die Rückreise begaben. Geschafft, aber glücklich erreichten alle wohlbehalten den Kindergarten. In den nächsten Tagen werden wir die Geschichte vom David erzählen und vielleicht kann mancher irgendwann den Ausblick vom Dom genießen.

Sabine Bleis
Ausflug zum Schloss Sanssouci

Mit drei Bussen sind wir am Morgen des 28. April 2005 mit 16 aufgeregten Vorschulkindern und 5 Erwachsenen von Schöneiche nach Potsdam gefahren.
Mit Sonnenschein und guter Laune kamen wir nach einer Stunde Fahrt im Neuen Palais an. Die Schlösser wirkten sehr mächtig und unsere "Großen" wirkten dagegen plötzlich ganz klein. Die Kinder waren aufgeregt, aber dabei bester Laune. Nach einem kurzen Picknick erwartete uns eine "stattliche" Dame, die uns durch das Schloss führen sollte.
Zu Beginn unserer Führung durften wir die großen Filzpantoffeln anziehen und mussten gleichzeitig ganz leise sein. Unsere Dame, die uns führte, legte großen Wert darauf, dass die Kinder erst sprechen, wenn sie von ihr dazu aufgefordert wurden, und nicht durcheinander reden. Keine leichte Übung für uns alle, aber die Kinder haben es ohne Murren akzeptiert.
Die Kinder wurden in das Leben Friedrichs des Großen, seine Taten und seine Familie sehr lebhaft und anschaulich eingeweiht. Einige Kinder konnten sehr viel dazu beitragen, und die nette Dame hat uns alle mit ihren Erzählungen an ihre Lippen gefesselt.
Wir sind durch große Säle gerutscht, die mit prachtvollen Kronleuchtern ausgestattet sind, und bewunderten den kalten, aber schönen Muschelsaal. Die Kinder fanden die Toiletten, Badewannen, Klingelknöpfe und Betten sehr spaßig und lustig.
Eine richtige Märchenstimmung kam auf, als wir in einem Saal vor einem großen Gemälde saßen. Wir wurden alle verzaubert und konnten in einen andere Welt reisen. Auch wenn es kein Märchen war, so fühlten wir uns doch so.
Wir waren in einem Schloss aus Stein, aber eine echte Märchenprinzessin oder einen König haben wir nicht getroffen.
Wenn man einem Märchen lauscht, kann man dessen Schönheit in sich selber betrachten und bewundern.

Nach der Führung hatten wir noch genug Zeit, um im Schlosspark zu wandeln. Die Kinder haben intensiv gespielt und hatten eine große Stimmung untereinander. Die Rückfahrt war viel ruhiger. Manche Kinder haben sogar geschlafen. Um 17 Uhr sind wir wieder in unserer Heimat angekommen.
Es war ein sehr schöner, erfüllter Tag, der wie im Fluge verging. 

Sabine Bleis
Beschreibung des Kindergartengebäudes durch den Schöneicher Heimatverein:
Dorfaue 27: Früherer Dorfkrug, vermutlich Büdnerhaus aus dem 19. Jahrhundert. Heute evangelischer Kindergarten.
Eingeschossiger, neunachsiger Ziegelbau mit Feldsteingründung, Satteldach mit (neu eingefügter) Fledermausgaupe.
Moderne Erweiterung als Lehmfachwerkbau mit Bretterverschalung. Hofseitig sehenswerte Feldsteinmauer eines früheren Stallgebäudes, integriert in den neuen Erweiterungsbau.
Dr. Wolfgang Cajar